was ist gutes und erfolgreiches webdesign?
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grundsätzliches

die seiten guter websites zeigen einen erkennbaren zusammenhang; es ist ein konzept ersichtlich.

 websites  sollten sich nicht an modischen trends orientieren. gutes webdesign bewährt sich über jahre und richtet sich nicht nach bestimmten techniken und modeerscheinungen.

technik wird oft als ersatz für fehlende inhalte eingesetzt. ein animiertes durcheinander blinkender und sich drehender images (bilder/grafiken) ersetzt inhalte. damit kann man vor allem eines: besucher nerven und verscheuchen.

eine gute seite hat immer einen ästhetischen reiz, auch wenn sie einfach gemacht ist. einfach heisst nicht „primitiv“. es ist meist viel schwieriger die dinge schlicht zu halten, als in die zauber- oder trickkiste zu greifen.

gefragt sind schlanke, schlichte, aber grafisch sauber gestaltete und logisch aufgebaute websites ohne spielereien und schnick-schnack. sie sind schnell geladen und verursachen wenig technische probleme.

technisches

alle elemente einer website müssen einwandfrei funktionieren (ist leider keine selbstverständlichkeit).

eine website sollte über eine logische und nachvollziehbare benutzerführung (navigation) verfügen.

die ladezeit der einzelnen seiten sollte möglichst kurz sein.

sogenannte intros ("einleitung" auf einer homepage), zumeist auf basis von flash, sind zwar grösstenteils toll gemacht, strapazieren aber meist die nerven der besucher durch zu lange ladezeiten. wenn schon ein intro, dann sollte den besuchern die möglichkeit geboten werden, dieses per mausklick (link) zu überspringen.

die länge der seiten sollte nach möglichkeit so sein, dass nicht gescrollt werden muss. scrollen desorientiert die leser.

auf „frames“ (unterteilte bildschirmflächen) sollte verzichtet werden. ungeübte surfer haben oft probleme damit, weil die einzelnen fenster jeweils aktiviert werden müssen um zu scrollen, oder um ein formular auszufüllen. probleme kann es auch beim drucken oder speichern geben und wenn besucher über suchdienste nicht über die homepage, sondern über eine unterseite einsteigen.

manche surfer schalten den grafikmodus aus. daher sollten grafiken mit einem text umschrieben sein. ebenso sollten für in imagemap-grafiken eingebaute links textbasierte links als alternative angeboten werden.

um die besucher nicht von der eigenen site wegzuführen, sollten bei links auf externe seiten die fremden seiten in einem eigenen browserfenster erscheinen.

die darstellung von webseiten ist je nach browser, betriebssystem, bildschirmgrösse- und einstellung, grafikausrüstung etc. ganz unterschiedlich. somit kommen komplizierte layouts, spezialeffekte- und schriften gar nicht in frage, es sei denn, man schliesst von vornherein einen bestimmten benutzerkreis aus.

animierte grafiken und andere anwendungen auf basis von java oder activex-programmierung sind in vielen unternehmen nicht sicht- oder nutzbar, da manche firmen aus sicherheitsgründen solche programme blockieren (firewall).

webmotions philosophie

„kunst heisst nichts mehr weglassen können“ oder, um es mit einem zen-aphorismus zu sagen, „ein garten ist vollendet, wenn es nichts mehr zu entfernen gibt.“

je wichtiger eine seite ist, desto einfacher das design.

überflüssige elemente und animationen lenken den blick vom wesentlichen ab.

sorgfältiges design verleiht einer website eine unverwechselbare optik und damit identität. deshalb kommt für uns nur individuelle gestaltung in frage. standardauftritte entsprechen weder dem stand der dinge noch der philosophie von webmotions über gutes und erfolgreiches webdesign.

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die oben gemachten aussagen repräsentieren unsere persönliche meinung und ansicht. wir erheben keinen anspruch auf allgemeingültigkeit. wir sind uns bewusst, dass man in einzelnen punkten durchaus anderer ansicht sein kann.

 

 

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